Open Research

Messungen, nicht Meinungen.

87 Studien auf 123.193 gemessenen Episoden — jede mit Datenbasis, Methodik und offenen Grenzen, inklusive der Ideen, die den Test nicht überlebt haben. Nach Ergebnis filterbar, auch nach „kein Edge".

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In diesem Bereich

Vom Edge zum EA

6 Teile

Ein Edge von der ersten Messung bis zum laufenden Expert Advisor — fünf Phasen, ein durchgehendes Beispiel, jede Zahl nachvollziehbar.

  1. StartDer Workflow im ÜberblickMethodik: Wie man einen Trading-Algorithmus ehrlich entwickelt — ein Referenz-Durchlauf
  2. Phase 1Idee & DatenTrend-Tag-Detektion über die 2. Eröffnungskerze
  3. Phase 2Edge-Bau (In-Sample)Exit-Logik beim 2.-Kerze-Breakout: Lohnt es sich, den Stop zu bewegen?
  4. Phase 3Das Validierungs-GateDas Validierungs-Gate: Übersteht der 2.-Kerze-Edge Out-of-Sample, Walk-Forward & Monte-Carlo?
  5. Phase 4Position-SizingPosition-Sizing & Kelly: Wie viel Risiko auf den validierten Edge?
  6. Phase 5Deployment & RealitätstestDer fertige Algorithmus: MT5-Expert-Advisor & Referenz-Backtest

Gemeinsame Basis

Episoden
123.193
Märkte
10
Daten ab
2015
Auflösung
M1 (Dukascopy)
Kosten
netto, 1 Pkt

Jede Studie nennt zusätzlich ihre eigene Stichprobe und ihren Zeitraum im Kopf.

Methodik im Detail →

Wochennotizen auf TradingView

Keine Studien: die Wochenlesart mit Bestätigung, Invalidierung und Grenzen, im gleichen Format wie hier.

Alle Notizen auf TradingView →

Alle Messungen

87
Kein EdgeFresh Scan 2026 · 8 Min. Lesezeit

Bitcoin: Orderbuch-Wände und Liquidations-Level wirken nicht als Magnet, und die Wochenend-Bewegung wird nicht zurückgelaufen

Nach einem Bitcoin-Wochenende wird das Freitagsniveau in der Folgewoche in 74,7 % der Fälle wieder berührt, das gleich weit entfernte Spiegel-Niveau in 74,3 % (261 Wochenenden, 2017–2022). Orderbuch-Wände ziehen den Kurs nicht an (38 % hin, 41 % weg), das Orderbuch-Ungleichgewicht bringt bei 60 Minuten höchstens +2,8 bps brutto gegen 10 bps Kosten, und eine geschätzte Liquidations-Karte trifft echte Liquidationen mit verschobenem Open Interest genauso gut. Funding-Tief und Long/Short-Verhältnis erreichten 2020–2024 t 3,8 und 3,7 und lagen im Holdout bei −41 und −2 bps.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

Charm-Abverkauf, Doppeltop mit Sweep, Fibonacci-Ziele und der 15:50-Effekt: 970 Tests, kein Treffer

Vier verbreitete Trader-Ideen, 970 vorab festgelegte Tests auf Index-, FX- und Gold-CFDs 2015–2022, nach der Mehrfachtest-Korrektur kein Treffer. In der Verfallswoche läuft die erste Stunde nach hoher Eröffnung im Mittel besser (+6,3 gegen +1,5 bps), nicht schlechter. Das FX-Doppeltop trifft sein Ziel in 48,1 % der Fälle, ein Random Walk in 50 %, auch mit Sweep und internem Sweep (49,6 %), und kein Fibonacci-Ziel ändert den Erwartungswert (alle −2,7 bis −3,0 bps netto). Das 15:50-Fenster ist in Berliner Zeit im DAX das brutto beste Zehn-Minuten-Fenster, aber mit +0,7 bps nur ein Drittel der Kosten.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

Der Expected Move wird zu 80 % gehalten, aber ein Zufallsmarkt schafft das auch, und seine Grenze ist keine Range-Grenze

Der Expected Move hielt 2015–2022 an 80,1 % der Tage den Schlusskurs, ein Zufallsmarkt ohne Richtung schafft 80,7 %. Nach der Berührung läuft der Kurs seltener zurück als im Zufallsmarkt (38,5 gegen 42,9 %), alle 15 Regeln gegen das Band verlieren netto. Die einzige Spur, ein Nasdaq-Ausbruch long (+0,118 R), hatte keine Nachbarn und brachte im einmaligen Holdout +0,046 R (t 0,75).

GemessenFresh Scan 2026 · 6 Min. Lesezeit

Nach einer starken Vor-Open-Stunde ist die Bewegung nach dem Open größer, nicht kleiner

Die Vermutung: Ist der Markt in der Stunde vor dem Kassa-Open schon stark gelaufen, kommt zum Open weniger. Gemessen 2015–2022 auf DAX, FTSE 100, Dow, Nasdaq 100 und S&P 500 ist es umgekehrt: Nach dem stärksten Drittel der Vor-Open-Pushes ist die Spanne der ersten Stunde um 19 % (Europa, t 7,6) und 29 % (USA, t 10,8) größer als nach dem schwächsten. Kleiner wird sie nur im Verhältnis zur Vor-Open-Spanne (Median 1,40 statt 2,37 in Europa), und ein Zufallsmarkt ohne Richtung zeigt das fast identisch (1,34 statt 2,24). Eine Richtung liefert die Stunde davor nicht, nach Kosten bleibt nichts.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 11 Min. Lesezeit

Unsere eigenen Ausbruchsregeln, neu gemessen: Keine von 25 schlägt den Zufallsmarkt

Am 29. September haben wir gezeigt, dass unsere alte Rechenkette auch auf einem Zufallsmarkt Gewinne buchte. Hier ist die Neurechnung: 25 Kombinationen aus Ausbruchsregel und Markt, 55.337 Trades von 2015 bis Juni 2026. Auf der korrigierten Kette liegt das Mittel bei −0,08 R je Trade nach Kosten, keine Kombination hat einen Vorteil gegenüber dem Zufallsmarkt. Auf echten Broker-Ticks erreicht keine der elf geprüften Kombinationen t ≥ 2. Sechs Filter bestanden den Suchzeitraum, keiner den Holdout.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 5 Min. Lesezeit

Der Tag nach einem großen US-Tag: Der Rebound nach Minus-Tagen ist eine Lotterie aus wenigen Paniktagen

Die Regel „am Tag nach einem US-Kassatag von mindestens 1 ATR gegen die Richtung handeln“ sah im Suchzeitraum 2015–2022 gut aus: +14,8 bps je Tag (t 2,17). Aufgeteilt nach Richtung passiert nach Plus-Tagen nichts (t 0,62, im Holdout t 0,15). Nach Minus-Tagen gibt es im Mittel einen Rebound (+20,9 und +27,6 bps), der an wenigen Paniktagen hängt: Im Holdout 2023 bis Juni 2026 liefert der 9. April 2025 allein 65 % der Summe, die fünf besten Tage liefern 138 %, ohne sie ist das Mittel negativ, und drei von vier Jahren liegen im Minus.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 5 Min. Lesezeit

+982 % mit der ersten Kerze? Nachgebaut ist es Hebel mal Bullenmarkt, ein Vorsprung auf „immer long“ ist nicht nachweisbar

Ein öffentlich gezeigter Backtest verspricht +982 % von 2019 bis 2026: Schließt die erste 5-Minuten-Kerze nach der Eröffnung über dem EMA(12), long, darunter short. Wir kennen seine genauen Regeln nicht und haben naheliegende Varianten auf Nasdaq, S&P 500, Dow und DAX nachgebaut. Die Größenordnung entsteht aus Hebel mal Bullenmarkt: Im Nasdaq bringt die Regel ohne Hebel netto +129 %, „immer long“ in denselben Stunden +122 % (ohne Kosten gerechnet), vierfach gehebelt +573 % gegen +480 %. Der Vorsprung auf „immer long“ beträgt +2,07 bps je Tag (t 0,57), im Dow ist die Regel negativ.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

Zwangsflüsse, zweite Runde: Mehrere Flüsse sind sichtbar, keiner ist handelbar, und der FTSE-Stichtag bleibt der einzige Fund

Wir haben neun weitere Zwangsflüsse geprüft, von Pensionsfonds und Trendfolgern über Hebel-ETFs und einen Collar-Fonds bis zur Shanghai Gold Exchange. Das Pensions-Paper repliziert für 1990–2022 (+6,95 bps je Tag, t 2,85), im Holdout 2023 bis 2026 sind es +3,2 bps (t 0,6) und auf CFDs nach Kosten −13,9 bps. Die Schwankung im Gold springt an der Shanghai-Öffnung auf das 1,77-Fache, eine Richtung gibt es nicht, und von vier älteren Uhrzeit-Beobachtungen hielt keine im Holdout. Der FTSE-Stichtag bleibt der einzige bestätigte Fund (q 0,002).

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 5 Min. Lesezeit

Gold-Trendfolger sind Long-Beta: Gewinne nur in Aufwärtsphasen und fast nur long, in keiner mehr als Buy & Hold

Wir haben vier einfache Trendregeln auf Gold-Tageskursen 2005 bis September 2026 in vier Marktphasen zerlegt. Seit 2023 sieht der 200-Tage-Schnitt mit +23,7 % pro Jahr glänzend aus, war aber 91 % der Zeit long, und Buy & Hold brachte +24,2 %. In keiner der drei Aufwärtsphasen liegt eine Regel über Buy & Hold, 2013–2018 verlieren alle Varianten, 2019–2022 liegen die Regeln zwischen −5,5 und +2,4 % pro Jahr. Die Short-Seite der drei Long/Short-Regeln verlor in 9 von 12 Zellen.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

News-Handel in Gold und Bitcoin: Der Minuten-Backtest verdient an NFP und CPI, der Zufallsmarkt genauso, auf echten Ticks bleibt nichts Belegtes

Ein Ausbruchs-Backtest auf Gold-Minutenkerzen „verdient“ an NFP- und CPI-Tagen +0,40 R je Trade (t 2,5). Ein Zufallsmarkt mit denselben Kerzen verdient +0,47 R. Der Grund ist die Ausführung: Die Rechnung füllt am Level, echte Market-Orders füllen an diesen Tagen im Mittel 3,9 bis 4,5 USD dahinter, bei 2,00 USD Spread. Auf echten Ticks bleiben +0,27 R (t 1,1, 49 Trades), Sekunden-Regeln sind in Gold schon vor Kosten negativ (−1,4 und −1,8 bps), und Bitcoin zeigt dasselbe Bild.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

Nacht-Ausbrüche in Asien und Gold: Auf echten Ticks verlieren alle 18 Konfigurationen, vor dem Spread liegen sie bei null

Wir haben Ausbruchsregeln für die Nacht aus unserem eigenen Regelwerk geprüft: Ausbruch aus einer frühen 15-Minuten-Kerze in Australien, Hongkong und Japan sowie in Gold vor der Öffnung der Shanghai Gold Exchange. Auf echten Broker-Ticks (April 2023 bis September 2026) verlieren alle 18 Konfigurationen, im Mittel zwischen −0,007 und −0,093 R je Trade. Vor dem Einstiegs-Spread liegen sie zwischen −0,022 und +0,040 R, der Spread kostet 0,038 bis 0,077 R. Auf Minutendaten bestätigt sich im Holdout 2023 bis Juni 2026 keiner von 9 Kandidaten, und Gold schneidet wie ein Zufallsmarkt minus Kosten ab.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

Der Nacht-Effekt ist messbar, aber mit CFDs bleibt je Nacht netto etwa null, und Buy & Hold schlägt ihn

Die Rendite von US-Aktienindizes entstand 2000–2018 fast vollständig über Nacht: +3,22 bps je Nacht (t 4,13) gegen −0,23 bps am Tag. Im Holdout 2019 bis Oktober 2026 holte der Tag auf (+3,07 bps am Tag, +4,25 bps über Nacht). Jede Nacht per CFD long zu sein kostet 2 bps Spread und 1,5 bis 2,1 bps Swap und endet netto bei −0,68 bps (Suche) und −0,03 bps (Holdout), von null nicht zu unterscheiden. Einfach durchzuhalten verdient je Tag mehr, in allen vier Stichproben.

GemessenFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

RSI(2)-Rücksetzer auf US-Index-CFDs: im Holdout +48 bps je Trade nach Kosten, in Risikoeinheiten aber klein

Die veröffentlichte Regel von Larry Connors (Rücksetzer im Aufwärtstrend kaufen) brachte auf US-Index-CFDs im einmaligen Holdout 2019–2026 nach Kosten +48 bps je Trade (t 3,6) und schlug zufällige Einstiege um +34 bps (t 2,4). In Risikoeinheiten bleibt sie klein: +0,07 bis +0,18 R je Trade, rund 8 Trades im Jahr und Markt, bei 1 % Risiko je Trade etwa 0,6 % im Jahr bis 2018 und 1,2 % in 2019–2026. Stopps helfen nicht, und die drei US-Indizes sind praktisch ein Signal. Dazu kommen Vorbehalte: unter drei verwandten Regeln nach dem höchsten t gewählt, Bullenmarkt-Holdout, seit 2008 veröffentlicht.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

Swing-Muster auf CFDs: Der Swap frisst im Median 62–70 % der Bewegung, im Holdout verdient nur die Aufwärtsdrift

Wir haben Ausbrüche, Rücksetzer, Kerzenmuster, zeitbasiertes Halten und Momentum auf Tages-, Wochen- und 4-Stunden-Basis mit den Kosten von Index- und Gold-CFDs geprüft. Von 1.920 Tages- und Wochenvarianten und 500 4-Stunden-Varianten kommt keine durch Holdout und globale Mehrfachtest-Korrektur (bestes q 0,20). Was im Holdout 2019–2026 netto verdient, ist überwiegend die Aufwärtsdrift: Gegen Buy & Hold gleicher Exposure liegt kein Überschuss-t über 0,92. Der Swap frisst bei 5 bis 10 Tagen Haltedauer im Median 62 bis 70 % der Bruttobewegung, und signifikant ist vor allem das Verlieren.

GemessenFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

VIX-Kurve, VVIX und Dealer-Gamma sagen die Breite des nächsten US-Handelstags voraus, aber nicht die Richtung

Ist die VIX-Kurve invertiert (VIX9D über VIX oder VIX über VIX3M), der VVIX hoch oder das Dealer-Gamma niedrig, ist die nächste US-Sitzung im Mittel um 0,12 bis 0,35 typische Tagesspannen breiter. Das galt im Suchzeitraum und hielt im einmaligen Holdout 2019–2026 (t 2,6 bis 5,4), auch bei gleichem VIX-Niveau. Die Richtung des Tages ändert sich nicht, Long- und Short-Regeln danach liegen nach Kosten bei null. DIX, SKEW und Put/Call-Ratio liefern kein Timing.

GemessenFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

897.000 Tests, rund 150 Musterfamilien, ein bestätigter Fund: der Neustart auf elf Jahren Minutendaten

Wir haben alles Bisherige beiseitegelegt und 15 Märkte von vorn nach Intraday-Mustern durchsucht: Kerzen, Formationen, Indikatoren, Al Brooks, Hougaard, Market Wizards, Smart Money Concepts, Makro-Termine, Psychologie, Machine Learning, Brute Force und Zwangsflüsse. Rund 897.000 protokollierte Tests, 19 Kandidaten je einmal im unberührten Holdout. Nach globaler Mehrfachtest-Korrektur bleibt ein Fund: der FTSE an Index-Stichtagen. Ein zweiter, der Tokio-Fix, läuft als vorregistrierter Vorwärtstest.

Edge bestätigtFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

Index-Stichtage: Der FTSE fällt in den Auktions-Print, und das hielt im Holdout

Wenn FTSE 100, STOXX und MSCI ihre Indizes umstellen, müssen passive Fonds in der Schlussauktion handeln. Ein Short bis nach dem Auktions-Print brachte im Suchzeitraum 2015–2022 +8,3 bps je Stichtag, im unberührten Holdout 2023–2026 +11,5 bps (t 3,9, 22 von 27 Tagen im Plus) und mit echten Broker-Ticks +11,9 bps. Es ist das einzige Muster unseres Scans, das die globale Mehrfachtest-Korrektur bestanden hat. Klein, selten, mit klaren Vorbehalten.

GemessenGrundlagen · 11 Min. Lesezeit

Der Zufallsmarkt als Lineal: Unsere eigene Backtest-Kette verdiente bis zu 0,5 R pro Trade auf Kerzen ohne Richtung

Wir haben unsere eigene Breakout-Backtest-Kette unverändert auf einem Zufallsmarkt laufen lassen: jede Minutenkerze um ihr Open gespiegelt, gleiche Volatilität, keine Richtung. Das beste Setup buchte trotzdem +0,51 R pro Trade, und 393 von 498 Zellen zeigten ein signifikant positives Ergebnis, wo minus Kosten die einzig ehrliche Antwort war. Drei Quellen: ein Volumenfilter, der spät bestätigt, während der Fill am Level bleibt, Fills am Level bei Brüchen in der ersten Minute und ein Trailing-Stop, der auf 15-Minuten-Kerzen simuliert wurde. Nach der Reparatur fällt der Bias des besten Setups von +0,65 auf +0,05 R.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 8 Min. Lesezeit

80 % der Ausbrüche scheitern, genau wie im Zufall: Al Brooks' Price Action gegen den Zufallsmarkt

Brooks' Faustregel, dass rund 80 % der Ausbrüche aus einer Range scheitern, stimmt als Zahl: 80,3 % im DAX und FTSE. Ein Zufallsmarkt mit derselben Volatilität liefert ebenfalls 80,3 %. Sein Kern-Setup, der zweite Pullback an der 20er-EMA, trifft das 1R-Ziel in 49,4 % der Fälle, ein Random Walk schafft 50,1 %. Von 3.586 Regel-Varianten auf fünf Indizes plus Gold und EURUSD erreicht keine ein Netto-t von 2, das Maximum liegt bei 1,95.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

682.000 Regeln durchsucht: der beste Fund (t 3,65) liegt unter dem typischen Zufallsfund (3,81)

Wir haben 136 Bausteine zu rund 682.000 einfachen Intraday-Regeln auf acht Märkten kombiniert und dieselbe Suche 20-mal auf Zufallsmärkten wiederholt. Der beste echte Fund hat t 3,65, der beste Fund eines typischen Zufallsmarkts t 3,81 (Reality-Check p = 0,71). Die 50 besten Regeln bestätigen sich 2020–2022 zu 0 von 50, und die einzige als Beobachtung markierte Regel war im Holdout negativ (t −0,59). Wer lange genug sucht, findet immer etwas mit t über 3.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

Kerzenmuster im Intraday-Test: 31.663 Varianten, kein Treffer nach Mehrfachtest-Korrektur, der Bitcoin-Ausreißer fällt im Holdout durch

Wir haben zwölf Kerzenmuster (Engulfing, Pin Bar, Doji, Inside Bar, NR7 und weitere) in 31.663 Varianten auf elf Märkten getestet, gegen die gewöhnliche Kerze derselben Farbe und gegen einen Zufallsmarkt mit demselben Code. Keine der vorab definierten Varianten besteht die Mehrfachtest-Korrektur. Der einzige auffällige Fund, ein Bearish Engulfing im Bitcoin-Aufwärtstrend mit +50,4 bps und t 4,60 im Suchzeitraum, bringt im Holdout −11,7 bps (t −1,15).

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 8 Min. Lesezeit

Chart-Formationen im Intraday-Test: Das Kursziel wird in 46,5 % der Trades vor dem Stop erreicht, ein Random Walk schafft 46,8 %

Doppeltop, Schulter-Kopf-Schulter, Dreieck, Keil, Kanal, Trendlinienbruch und Flagge: 12.429 Testvarianten auf elf Märkten. Das klassische Kursziel kommt in 46,5 % von rund 2,9 Millionen Bracket-Trades vor dem Stop, ein Random Walk erreicht 46,8 % und ein Zufallsmarkt mit demselben Code 46,3 %. Die auffälligste Flagge im DAX zeigt t 3,56 bei acht von acht positiven Jahren, doch ein Zufallsmarkt mit identischem Code liefert +10,0 bps (t 1,86).

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

Angst, Stimmung, Mond: Zufallsmärkte liefern mehr starke Ergebnisse als die echten Daten

Wir haben Angst-Spitzen, AAII-Stimmung, Put/Call, Geopolitik, Earnings-Überraschungen, Zeitumstellung, Sonne und Mond gegen 327 vorab festgelegte Handelsregeln getestet. Keine hält: Auf dem Zufallsmarkt erreichen 7 Regeln brutto einen t-Betrag ab 3, auf den echten Daten keine. Der Medien-Pessimismus-Effekt bricht mit drei Tagen Veröffentlichungsverzug von t 2,35 auf 0,70 ein, und der NFCI-Kandidat (+5,29 Basispunkte im Holdout, t 1,98) besteht die globale Korrektur nicht.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

Negativer Start, negative letzte Stunde? Die Vorzeichen stimmen an 48,5 bis 50,8 % der Tage überein

Die Faustregel „Wenn der Start negativ ist, ist die letzte Stunde auch negativ“ gilt auf DAX, FTSE, CAC, Dow, NQ und SPX nicht (je rund 2.000 Tage 2015–2022). Erste und letzte Stunde haben an 48,5 bis 50,8 % der Tage dasselbe Vorzeichen, im Holdout 2023 bis 2026 an 49 bis 51 %. Nach einem negativen Start ist die letzte Stunde in 46 bis 50 % der Fälle negativ, die Basisrate liegt bei 46 bis 51 %. Die Regel „letzte Stunde in Richtung der ersten“ verliert netto 1,0 bis 3,6 Basispunkte je Trade.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

Zwei Zwangsflüsse geprüft: Nach Schocktagen steigt die letzte Stunde eher, der Bilanzstichtag wirkt auch ohne Fix

Volatilitäts-Zielfonds müssten nach großen Bewegungstagen am Schluss verkaufen. Nach 2-Sigma-Tagen steigt die letzte Stunde in Dow, Nasdaq und S&P 500 aber eher: Ein Short verliert schon brutto (−1,2 bis −4,2 bps), und größere Schocks machen es nicht besser. Der japanische Bilanzstichtag bringt in einem Round-Trip um den Tokio-Fix +6,3 bps im Suchzeitraum (n 48, t 2,0) und +6,7 bps im Holdout (n 21, t 1,4). Ohne die fünf besten Tage ist der Holdout negativ, und dieselben Tage gewinnen auch in einem Fenster ohne Fix.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

Sechs Fixings und Abrechnungstermine getestet: Die Reaktion ist kleiner als die Kosten oder gar nicht da

London-4pm-Fix, LBMA-Gold-Fixes, Bitcoin-Funding, CME-Lücke, CNY-Fixing und EZB-Referenzkurs: Wir haben sechs Zwangsflüsse auf Minutendaten 2015–2022 geprüft, fünf davon mit vorab festgelegter Richtung. Im London-Fix erreicht die beste Brutto-Zelle +0,69 bps (t 3,5) gegen rund 1,15 bps Kosten. Bitcoin-Lücken ab 50 bps schließen sich in 24 Stunden zu 44 %, das gleich weit entfernte Gegenlevel wird zu 50 % erreicht. Beim CNY-Fixing fehlt die Monotonie mit der Überraschung, und das EZB-Fenster ist ruhiger als die Minuten davor.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

Gaps, Schocks, Levels: 2.435 Regeln ohne Edge, und runde Zahlen brechen häufiger als Zufallslevel

Wir haben 2.435 Regeln zur Intraday-Preisdynamik geprüft: Momentum, Gap-Fill, Ein-Minuten-Schocks, Range-Ausdehnung, Opening-Range-Breaks und Level-Berührungen. Keine besteht die Mehrfachtest-Korrektur, und das Intraday-Momentum aus dem Gao-Paper gibt es 2015–2022 nicht (netto −1,3 bps). Runde Zahlen prallen in FX und Gold seltener ab als Placebo-Level (43,8 % gegen 47,5 %, t −5,3). Die einzige Beobachtung, die US-Umkehr nach einem Tag von mindestens 1 ATR, brachte im Holdout +24,2 bps (t 1,33), 65 % davon aus einem Tag.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

Trade-Management erzeugt keinen Edge: 3.780 Hougaard-Varianten enden auf dem Zufallsmarkt bei minus Kosten

Enge Stops, Aufstocken und Nachziehen formen die Kurve, aber nicht den Erwartungswert. Auf einem Zufallsmarkt enden alle 3.780 nachgebauten Hougaard-Varianten bei +0,02 R brutto und −0,238 R netto. Auf echten Kursen setzen sich Bewegungen ab 0,3 bis 0,5 ATR zu 52–54 % fort statt zu 50 %, doch 0 von 30.240 Netto-Tests erreichen t > 2. Die einzige Spur, Gap-and-Go, zeigt +0,167 R im Suchzeitraum und −0,087 R im Holdout.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

Führt ein Markt den anderen? Lead-Lag ist echt, aber höchstens 0,58-mal so groß wie die Kosten

Von 58.070 Lead-Lag-Zellen zwischen 15 Märkten erreichen 291 einen t-Betrag über 4, auf dem Zufallsmarkt sind es 3. Die Struktur ist echt, meist führt der offene Markt den CFD, dessen Kassahandel geschlossen ist. Unter diesen Zellen liegt das größte Verhältnis von Bruttoertrag zu Kosten bei 0,58, verlangt haben wir mindestens 2. Session-Übergaben sind vom Zufallsmarkt nicht zu unterscheiden, und der einzige Holdout-Kandidat (HK50 nach starkem US-Tag) bringt +4,13 Basispunkte bei t 0,55.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

Machine Learning im Intraday-Handel: Out-of-Sample-IC von +0,004, keine von 79 Kombinationen netto brauchbar

Wir haben Ridge-Regression und XGBoost auf 98 lookahead-freien Merkmalen im Walk-Forward über 79 Kombinationen aus Markt, Zeitpunkt und Horizont trainiert. Die Out-of-Sample-Rangkorrelation liegt bei +0,004 (Ridge) und +0,006 (XGBoost): messbar über dem Zufallsmarkt, ökonomisch null. Keine der 79 Kombinationen erreicht netto t > 2, die Modellregel verliert im Schnitt 1,4 bis 1,6 bps pro Trade. Die aus dem Scan destillierte Regel (USDJPY an den letzten Monatstagen) zeigte im Holdout t 0,61.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

FOMC, NFP, CPI und EZB intraday: 29 von 580 Tests sind signifikant, so viele wie der Zufall liefert

Wir haben Makro- und Notenbanktermine (FOMC, NFP, CPI, EZB) und Earnings auf Minutendaten geprüft: Drift vor dem Termin, Reaktion fortsetzen oder faden, Ankündigungsprämie, FOMC-Zyklus. In den 580 Tests der Breitenprüfung erreichen 29 ein p unter 0,05, die Zufallserwartung liegt bei 29. Der beste Fund, Gold long in der Nacht vor dem US-CPI, brachte in der Suche +15,7 Basispunkte (t 3,2) und im Holdout −5,7 (t −1,1). Die Volatilität folgt den Terminen, die Richtung nicht.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

Keine der 16 Market-Wizards-Regeln verdient ihre Kosten: 54 Treffer bei p < 0,05, erwartet waren 51

Wir haben 16 veröffentlichte Regeln von Raschke, Williams, Crabel, Sperandeo, Fisher und Schwartz mechanisch auf zehn Märkten getestet, 2.058 Tests im Suchzeitraum 2015–2022. Keiner besteht die Korrektur für Mehrfachtests, 54 erreichen p < 0,05 bei rund 51 erwarteten. Die Regeln fangen brutto 1–4 bps ein, die Kosten liegen bei rund 2,2 bps. Crabels NR7-Ausbruch auf Gold und FX, der einzige Lichtblick (+3,49 bps, t 2,39), dreht im Holdout auf −3,21 bps.

Kein EdgeKerzenmuster · 9 Min. Lesezeit

Gemessene Bewegungen und AB=CD: das zweite Leg ist im Zufallsmarkt genauso oft so lang wie das erste

Ein Leg abwärts, eine Teilkorrektur, und das nächste Leg soll das erste wiederholen. Über 66.000 ZigZag-Muster auf DAX, Dow und Nasdaq auf vier Skalen wird die 1,0-Projektion in 44 bis 47 % der Fälle erreicht, bevor das Korrekturhoch zurückerobert wird. Ein synthetischer Markt aus denselben Kerzen, in dem jede Pfaderinnerung zerstört ist, erreicht sie in 44 bis 46 %. Kein Level prallt öfter ab als im Zufallsmarkt; wo ein Unterschied signifikant ist, läuft der Kurs härter durch das Level. Gemessene Bewegungen sind Geometrie, keine Struktur.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

Nasdaq um 8 Uhr im Minus, dann den Retest shorten? Keine von 1.392 Varianten ist signifikant positiv, im Holdout −0,15 R

Die Idee: Liegt der Nasdaq um 08:00 Uhr Berlin unter dem Vortagesschluss, den ersten Retest shorten. Wir haben 1.392 Varianten gerechnet, keine ist positiv mit t 2 oder mehr. Die Primärvariante verliert 0,263 R pro Trade (t −4,95) und im Holdout 0,148 R (t −2,32). Brutto ist der Retest ein Münzwurf, und der Zufallsmarkt liefert netto dieselben −0,2 bis −0,3 R.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

Häufen sich Umkehrpunkte am Overnight-Hoch und am Vortagesschluss? Ja, aber ein Zufallsmarkt zeigt dasselbe

Am Overnight-Hoch, Overnight-Tief und Vortagesschluss liegen 7 bis 25 % mehr Umkehrpunkte als an einem Placebo-Level daneben. Ein Zufallsmarkt ohne jede Richtungsstruktur erzeugt dieselbe Häufung (19 bis 22 %), weil der Kurs sich dort öfter aufhält. Pro Besuch der Zone endet der Kurs in 37 bis 39 % der Fälle in einer Umkehr, an Placebo-Leveln in 39 bis 40 %. Der Holdout 2023 bis 2026 bestätigt das Bild: Kein Level erfüllt das vorab festgelegte Häufungskriterium.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

Sieben Paper-Anomalien nachgebaut: brutto bei 40–80 % der Größe, keine übersteht die Kosten

Wir haben sieben veröffentlichte Intraday-Anomalien vorab festgeschrieben und auf Index-, FX- und Gold-CFDs 2015–2022 nachgebaut. Brutto finden wir die Effekte mit meist 40–80 % der Paper-Größe wieder, netto besteht keiner. Die Regel „letzte halbe Stunde folgt dem Tag“ verdient brutto +1,15 bps und netto −1,89 bps (t −5,7) und lief im Holdout 2023 bis Juni 2026 signifikant umgekehrt (t −3,71). Vorab festgelegte Filter-Kombinationen heben das Brutto auf etwa 2 bps, keine über die Kosten.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

Retest, Sweep, Order Block: Smart-Money-Muster treffen ihre Ziele wie der Zufall

Wir haben Ausbruch mit Retest, Liquiditäts-Sweeps und die ICT-Werkzeuge (Order Block, Fair Value Gap, OTE, Silver Bullet, Power of Three) mit 3.308 Handelsregeln auf zehn Märkten geprüft. Keine besteht die Mehrfachtest-Korrektur, das beste belastbare netto t liegt bei 2,28. Echte Level bekommen den Retest nicht öfter als erfundene (Anteil 0,47–0,57 gegen 0,47–0,56). Der beste Sweep-Kandidat fällt im Holdout von +4,18 auf +0,75 bps (t 0,34).

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 7 Min. Lesezeit

Uhrzeit und Kalender: Kein 15- oder 30-Minuten-Fenster im Index ist netto positiv

Wir haben 6.316 Uhrzeit- und Kalender-Varianten auf 15 Märkten geprüft. Vor Kosten erreichen 41 von 1.120 15-Minuten-Fenstern ein |t| über 3 (Zufallsmarkt: 1), nach Kosten ist in den zehn Indizes keines der 963 Fenster im Plus. Die stärksten FX- und Gold-Ausschläge (t bis 13,5) sind Quote-Mechanik am Rollover. Der einzige stabile Fund, EURUSD short am Londoner Vormittag, brachte in der Suche +1,86 Pips (t 3,4) und im Holdout −0,30 Pips (t −0,5).

LäuftFresh Scan 2026 · 8 Min. Lesezeit

Der Tokio-Fix in USDJPY: echte Spur, zu klein für einen Beweis, jetzt im vorregistrierten Vorwärtstest

Japanische Firmen kaufen Dollar zum Fixing um 09:55 Tokioter Zeit. In unseren Daten steigt USDJPY vor dem Fix an jedem japanischen Geschäftstag (t 6,7) und fällt danach, an Feiertagen ohne Fix kehrt sich das Bild um. Drei Regeln daraus blieben mit echten Broker-Ticks 2023–2026 positiv (+4,5 bis +5,6 bps je Trade), bestanden die globale Mehrfachtest-Korrektur aber nicht. Seit dem 27. September 2026 laufen sie unverändert als vorregistrierter Vorwärtstest bis September 2027.

Kein EdgeFresh Scan 2026 · 9 Min. Lesezeit

VWAP und Indikatoren im Intraday-Test: Außerhalb von Bitcoin bleibt nach Kosten nichts übrig

VWAP-Bänder, VWAP-Abpraller, RSI(2), Bollinger-Bänder, EMA-Kreuzung, MACD, Donchian-20 und zehn vorab registrierte Kombinationen: 3.088 VWAP-Tests, 5.760 Indikator-Tests und 3.132 Kombinationstests auf elf Märkten. Das beste netto t liegt bei 2,81 (VWAP), 3,70 (Indikatoren) und 3,35 (Kombinationen), jedes Mal in Bitcoin, nötig wären nach der Mehrfachtest-Korrektur etwa 4,8. Außerhalb von Bitcoin erreicht kein Test t 3. Für t 2 reichen vier Indikator-Tests und ein Kombinationstest, die Zufallsmärkte bringen fünf und zwei.

LäuftStudien · 8 Min. Lesezeit

Im Move oder daneben: Ändert die eigene Lage den Wiedereinstieg? Eine laufende Studie

Wer einen Move von Anfang an gehandelt hat, sieht den Rücklauf anders als jemand, der ihn verpasst hat: späterer Wiedereinstieg oder gar keiner, dafür Adds zum Runner. Der Markt weiß nicht, wer drin war. Das ist die Prä-Registrierung einer zweiteiligen Studie: was ein später Rücklauf-Einstieg auf elf Jahren Indexdaten objektiv wert ist, und wie die eigene Lage die Einstiegsschwelle verschiebt, gemessen an zwölf echten Chart-Situationen in vier Lagen, von flat bis +5 R offenem Gewinn. Die Erhebung läuft; das Ergebnis erscheint, egal wie es ausfällt.

ReferenzGrundlagen · 15 Min. Lesezeit

Trading-Strategie mit KI erstellen: die Fehler, die im Code nicht zu sehen sind

Ein Sprachmodell schreibt in Minuten einen Expert Advisor, der kompiliert und im Backtest gewinnt. Die Fehler stecken selten in der Syntax. Sie stecken in dem, was der Code über den Markt annimmt: Information, die zum Einstieg noch nicht da war, Fills, die es nie gab, Kosten, die fehlen, Handelszeiten, die stimmen, bis die Uhr umgestellt wird. Zwölf Fehlerklassen, jede mit der Zahl aus unseren eigenen Tests oder aus einem Kundenfall, und die Prüfliste dagegen.

Kein EdgeMarkt-Mechanik · 8 Min. Lesezeit

Market Intraday Momentum auf fünf Indizes nachgebaut: der Effekt ist der Overnight-Gap

Gao, Han, Li und Zhou berichten, dass die ersten 30 Minuten der Session die letzten 30 prognostizieren (SPY 1993–2013, R² 1,6 %). Auf Index-CFDs 2015–2026 ist die Steigung auf Nasdaq, S&P und Dow null oder negativ, auf DAX (t = 4,2) und FTSE (t = 6,1) signifikant. Nimmt man den Overnight-Gap aus dem Prädiktor, geht jede Steigung auf null. Was bleibt, ist Gap-Persistenz bis zum Schluss, 0,6 bis 1,3 % der Varianz, Out-of-Sample schrumpfend, und die Timing-Strategie verliert netto in allen fünf Märkten 1 bis 3 Basispunkte pro Tag.

Kein EdgeEröffnungskerze · 10 Min. Lesezeit

Das ORB-Paper auf fünf Indizes nachgebaut: brutto reproduziert, netto null

Zarattini und Aziz berichten +0,13 R pro Trade und 24 % Trefferquote für einen 5-Minuten-Opening-Range-Breakout auf QQQ, ohne Slippage. Auf Nasdaq-CFD-Daten 2015–2026 bekommen wir +0,131 R und 23,2 %, das Paper ist auf die zweite Stelle reproduziert. Netto nach Spread und Slippage macht dieselbe Regel +0,002 R auf dem NQ und −0,04 bis −0,08 R auf den vier anderen Indizes. Die erste Kerze trägt gegen einen Zufallsrichtungs-Benchmark etwa +0,1 R Richtungsinformation; die Kosten nehmen alles davon.

Studien · 15 Min. Lesezeit

Der Zufalls-Maßstab: welche Trefferquote du ganz ohne Edge hättest

Jeder Trade mit Stop und Ziel hat eine Trefferquote, die ein Münzwurf auch schafft: Stop geteilt durch (Stop plus Ziel). 67 % bei einem 2:1-Bracket sind genau Zufall. 35.000 Münzwurf-Trades je Markt auf DAX, NQ und SPX bestätigen die Formel auf ein bis zwei Prozentpunkte, der Erwartungswert bleibt bei null, und wer nur „abgeschlossene Trades“ zählt, misst seine Haltezeit statt seiner Strategie.

Kein EdgeKerzenmuster · 9 Min. Lesezeit

Die Doji-Falle im 2-Minuten-Chart: gefangene Verkäufer oder nur Rauschen?

Doji, Gegenfarb-Kerze, Bruch ihres Extrems — auf dem 2-Minuten-Chart sieht das nach gefangenen Händlern aus. Über 27.425 Muster auf DAX und FTSE (2015–2026) liefert es −0,186 R netto und ist damit exakt so schlecht wie der Benchmark „jede Gegenfarb-Kerze“ (−0,184 R). Der Doji trägt null Information, und die Kosten fressen 31 bis 43 % des Risikos.

GemessenRegime & Filter · 10 Min. Lesezeit

Ein Breakout-Buch über elf Jahre: Warum die Gesamtbilanz die falsche Zahl ist

Sechs Breakout-Setups auf DAX, FTSE, Dow und Nasdaq, unselektiert, 66.511 Trades von 2015 bis Juni 2026: +5.243 R. Die Zahl stimmt und führt in die Irre. Drei Jahre davon waren tot (+15 R, Drawdown −449 R), die übrigen acht liefern +621 R pro Jahr bei −136 R Drawdown. Was ein schlechter Monat ist, hängt davon ab, welche der beiden Verteilungen man befragt.

Kein EdgeExit-Mechanik · 9 Min. Lesezeit

Ausstieg an der zweiten Gegenkerze: Schlägt ein mechanischer Exit den Trailing-Stop?

Ein Exit, der die Position an der zweiten Gegenkerze auf M5 glattstellt, klingt wie die saubere Antwort auf verschenkte Gewinne. Über 66.511 Trades und elf Jahre verliert er gegen den Trailing-Stop in jedem Markt und jedem Setup: gepaart −0,072 R je Trade (t = −15,8). Ein Beobachtungsmonat, der ihn zu bestätigen schien, hing an einem einzigen Trendtag.

GemessenRegime & Filter · 8 Min. Lesezeit

Brauchen Trendtage einen Katalysator? Elf Jahre Kalender gegen Buch-Tage

Die Intuition sagt: Große Trendtage entstehen aus Nachrichten. Über 2.949 Handelstage und 66.511 Trades finden wir das nicht. Nur 34 % der 50 besten Buch-Tage fallen auf Event- oder Vortage, die Basisrate liegt bei 29 %. Der Kalender taugt zum Ausschließen — FOMC-Tage drücken die US-Session auf −0,10 R/Tag gegen +1,19 an ruhigen Tagen (t = −2,9) —, nicht zum Einsammeln.

GemessenRegime & Filter · 7 Min. Lesezeit

Breakouts brauchen hohe Volatilität, Fades niedrige — ein Regime, das man vor dem Open kennt

Über 171.180 Index-Trades laufen Breakout-Setups im oberen Volatilitäts-Tertil mit +0,149 R, im unteren mit +0,046 R. Fade-Setups drehen das Bild: +0,130 R in niedriger, +0,099 R in hoher Volatilität. Das Regime ist vor dem Open bekannt, kostet aber ehrlich gerechnet mehr, als es bringt: Als Filter senkt es den Max-Drawdown von −449 auf −259 R für 17–19 % Ertrag — Versicherung, kein Edge.

GemessenKerzenmuster · 10 Min. Lesezeit

Price Action beim Breakout: Zählt die Kerzenform — oder nur der Schlusskurs?

Hammer, Doji, dicker Body, langer Docht: Wir haben die Form der Referenzkerze gegen den Erfolg des Ausbruchs gestellt, über 4 Millionen Breaks auf Gold/FX und 103.182 Momentum-Trades auf unserer Episoden-Basis. Ergebnis: Der Schlusskurs relativ zur Bruchseite trennt −0,115 R von +0,135 R (t = +24,2), die Body-Ratio erklärt innerhalb der Schlusskurs-Klassen praktisch nichts, und der Wochentag hält Out-of-Sample nicht.

Kein EdgeEröffnungskerze · 8 Min. Lesezeit

Bestimmt die erste Kerze den Tag? Nur, wenn man sie mitzählt

Die erste 5-, 10- oder 15-Minuten-Kerze nach Cash-Open stimmt in 58 bis 64 % der Tage mit der Tagesrichtung überein — mit t-Werten von 9 bis 15. Klingt nach Prognose, ist aber Arithmetik: Die Kerze steckt selbst im Tag. Misst man den Tag ab Kerzenende, bleiben 49,6 bis 52,6 % — Münzwurf in 11 von 12 Markt-Fenster-Zellen. Nur die 15-Minuten-Kerze auf NQ zeigt einen schwachen Rest.

Kein EdgeMärkte im Vergleich · 8 Min. Lesezeit

Lohnt sich ein dritter Index? SMI, CAC 40 und CA60 gegen dieselbe Methodik

Wir haben unsere Setup-Familie auf drei weitere Indizes gelegt. Der SMI verliert netto −0,098 R (n=20.433), der CAC 40 behält +0,078 R und verschlechtert trotzdem das Portfolio, der kanadische CA60 hat einen rohen Edge von +0,172 R und kippt nach Kosten auf −0,138 R. Die entscheidende Metrik ist nicht der Spread in Punkten, sondern der Spread als Anteil des Risikos.

Kein EdgeStudien · 10 Min. Lesezeit

Stirbt der Pre-Market-Fade, weil ihn zu viele handeln?

Das Tief wird nach dem Einstieg noch einmal rausgenommen — also ist das Level bekannt und wird gezielt abgeräumt? Über elf Jahre und fünf Indizes zeigen die Daten das Gegenteil: Die Stop-Quote fällt, auch relativ zu allen anderen Setups desselben Marktes. Ein 5-Minuten-Schlusskurs trennt +0,409 R von +0,006 R (t = +27,5, OOS-stabil) — und ist trotzdem nicht handelbar.

GemessenRegime & Filter · 8 Min. Lesezeit

Der Vor-Open-Push in DAX und FTSE: keine Richtungsprognose, aber ein Setup-Filter

Ein starker Push zwischen 08:00 und 09:00 Berlin sagt nichts über die Tagesrichtung: 51,5 % der Tage schließen in Push-Richtung, 69 % radieren ihn komplett aus. Als Filter auf 41.668 Setup-Episoden wirkt er trotzdem — Trades mit dem Push +0,199 R (t = +6,6), gegen den Push +0,075 R (t = +0,3), Baseline +0,122. Der Unterschied hält in beiden Zeithälften und in 17 von 18 Setup-Zellen.

Kein EdgeMarkt-Mechanik · 8 Min. Lesezeit

Zwei Mittags-Breakouts im US-Markt: Sagt der erste Bruch etwas über den zweiten?

Zwei 10-Minuten-Referenzkerzen zur US-Mittagszeit (18:10 und 18:30 Berlin), Breakout in beide Richtungen, Stop an der Gegenseite. Über rund 8.800 Erst-Bruch-Trades je Fenster auf NQ, Dow und S&P (2015–2026) sind beide negativ: −0,106 R (t = −6,9) und −0,091 R (t = −5,5). Und die Richtung des ersten Bruchs sagt nichts über die des zweiten: 52,6 % gegen 52,0 %, Chi² = 0,2. Der erste Anlauf zeigte +0,90 R — ein Volumen-Gate-Artefakt.

ReferenzGrundlagen · 8 Min. Lesezeit

Der Volumen-Filter, der einen Edge erfand: Phantom-Edges in volumenarmen Zeitfenstern

Ein Breakout-Setup in der US-Mittagsflaute zeigte +0,90 R bei 60 % Trefferquote — es wäre das beste Setup unseres Systems gewesen. Ohne den Volumen-Bestätigungsfilter: −0,11 R bei 29 %. Der Filter hatte den Trigger im Median um 100 Minuten verschoben, während der Einstieg rechnerisch am alten Level blieb. Ein Lehrstück über eine Lookahead-Falle, die jeder Backtest mit Volumen-Bestätigung reproduzieren kann.

Kein EdgeMärkte im Vergleich · 8 Min. Lesezeit

Referenzkerzen auf FX und Gold: der Morgen ist netto tot, der Nachmittag nicht

Wir haben den Referenzkerzen-Breakout über 30 Zeitzellen auf EURUSD, GBPUSD, USDJPY und Gold gelegt, netto inklusive Kommission. Das Londoner Morgenfenster verliert überall (EURUSD −0,152 R, t = −8,3; n ≈ 2.900 je Zelle), auch gespiegelt als Anti-Breakout (−0,186 R). Tragfähig ist nur ein Fenster am späten Londoner Vormittag: USDJPY +0,39 R (t = 15), Gold +0,26 R (t = 11,5), in beiden Teilperioden.

Kein EdgeKerzenmuster · 7 Min. Lesezeit

Pin Bar nach dem Breakout-Entry: starker Klassifikator, nutzlose Regel

Wenn die erste 5-Minuten-Kerze nach einem Breakout-Entry eine Pin Bar ist, deren Docht in Break-Richtung zeigt, endet der Trade im Schnitt bei −0,599 R statt +0,251 R (n=11.714, t = −31,9). Trotzdem hilft keine Reaktion darauf: sofort schließen kostet 0,023 R pro Trade im Portfolio, früheres Break-even bringt +0,001 R. Die Pin Bar ist ein Proxy für den Stand nach fünf Minuten, kein Form-Effekt.

GemessenMärkte im Vergleich · 8 Min. Lesezeit

Warum reagiert der DOW auf andere Termine als der NQ? Kursgewichtung und Kalender-Profil

Der DOW ist kursgewichtet: die zwei teuersten Aktien stellen 20,7 % des Index, die wertvollste Firma der Welt nur 2,4 %. Das macht ihn zu einem Financials-plus-Industrials-Index — und zeigt sich im Kalender. FOMC bewegt DOW und NQ fast gleich stark (Range +0,42 bzw. +0,36 ATR), aber der Setup-Erwartungswert kippt nur beim NQ (−0,219 R, t = −3,9). Mehr Bewegung ist nicht mehr Edge.

Kein EdgeExit-Mechanik · 8 Min. Lesezeit

FTSE bis zum US-Close halten: Trägt ein starker US-Nachmittag den Londoner Trade weiter?

Die US-Session ist stark, der FTSE hatte einen guten Push in die zweite Tageshälfte — lohnt es sich, den Trade über den Londoner Schluss bis zum US-Cash-Close zu halten? Auf Tagesebene bringt das +1,10 Punkte (n=500, t = +0,76), auf Trade-Ebene ist die Frage fast gegenstandslos: Mit Trailing-Exit leben 49 von 22.002 Episoden um 16:30 London noch. Und die eine Zelle, die naiv signifikant aussah (t = +2,54), fällt nach Tages-Clustering auf t = +1,57.

ReferenzGrundlagen · 9 Min. Lesezeit

Trading-Algorithmen verstehen: Arten, Möglichkeiten, Fallen

Der Einstieg für alle, die automatisiert handeln wollen oder es schon tun: was ein Trading-Algorithmus wirklich ist, welche Familien es gibt und woran jede stirbt, was realistisch erreichbar ist — und die vier Fallen, an denen die meisten Systeme scheitern, bevor sie live gehen.

GemessenMarkt-Mechanik · 5 Min. Lesezeit

Nach dem EU-Close: Wie oft dreht ein US-Abverkauf wirklich noch?

Europa schließt um 11:30 New Yorker Zeit, die US-Session läuft viereinhalb Stunden länger. Steht der NQ bis dahin 1–2 % im Minus, folgt ein volles V-Reversal an nur 7,8 % der Tage — und je härter der Abverkauf, desto seltener die Wende, nicht desto wahrscheinlicher.

Edge bestätigtMethodik · 10 Min. Lesezeit

Edge-Persistenz: Überlebt ein gemessener Edge — und welcher Teil davon?

123.193 Trades über 10 Märkte und 11,4 Jahre, zerlegt in strukturellen Edge, Marktregime und frische Auffälligkeit. Der strukturelle Edge trägt über fünf Jahre (β=0,90). Eine frische Auffälligkeit verliert 89 % ihrer Größe in einem einzigen Halbjahr. Die Vergangenheit ist ein Forecast — nur nicht der Teil, auf den alle schauen.

ReferenzGrundlagen · 8 Min. Lesezeit

Post-mortem: Vier Features, die in die eigene Zukunft schauten

Vier Kontext-Features unserer Episoden-Basis enthielten Information, die zum Einstiegszeitpunkt noch nicht existierte. Betroffen waren 60.129 von 123.193 Episoden. Der Prognose-Spread eines Vorhersagemodells fiel nach dem Fix von +0,726 R auf +0,191 R. Wie wir das Leck gefunden, bewiesen und geschlossen haben — und warum die Modelle, die darauf trainiert wurden, nicht zu retten sind.

Kein EdgeMarkt-Mechanik · 7 Min. Lesezeit

Der Markt steigt — warum schlägt Long dann nicht Short?

Indizes steigen langfristig, also müssten Intraday-Long-Setups Rückenwind haben. Über 123.193 Trades haben sie ihn nicht: Long +0,077 R gegen Short +0,081 R. Der Grund ist ein Zeitfenster-Problem — 62 bis 85 % des Aufwärtsdrifts entstehen über Nacht, in den Stunden, in denen Intraday-Setups nicht im Markt sind.

Kein EdgeMärkte im Vergleich · 8 Min. Lesezeit

Wenn DAX und FTSE dieselbe Kerzenfarbe zeigen — ist der Break dann stärker?

Zwei Indizes desselben Paares — DAX und FTSE, Nasdaq und Dow — zeigen an 70 % der Tage dieselbe Farbe der Pre-Open-Referenzkerze. Die naheliegende Hoffnung: Farb-Übereinstimmung als Bestätigung, Farb-Split als Warnung. Über 7.108 Continuation-Episoden liegt die Differenz aligned minus split in allen vier Zellen bei |t| ≤ 1,0, die Punktschätzer zeigen eher Richtung Split. Die Partnerkerze ist redundante Information — der dritte Fehlschlag der Cross-Market-Konditionierung.

Kein EdgeExit-Mechanik · 9 Min. Lesezeit

Take-Profit am Level oder Trailing-Stop — wo lohnt der frühe Ausstieg?

Gamma-Wall, Vortages-Hoch/-Tief, Overnight-Range, Opening-Range-Linie: Wir haben mechanische Take-Profits an sichtbaren Levels gegen den Trailing-Stop gestellt, gepaart auf identischen Trades. Ergebnis über vier Tests: nirgends besser, meist deutlich schlechter (t = −3,1 bis −21,9). Der Grund ist der rechte Tail — die 6,6 % Trades mit ≥ 3 R tragen das System, und genau die kappt ein Level-TP.

Kein EdgeMärkte im Vergleich · 8 Min. Lesezeit

Wenn der FTSE vorausläuft — holt der DAX dann auf?

Zwei europäische Indizes, 73 % Korrelation der ersten 90 Minuten. Wenn einer davon wegzieht, sollte der andere nachziehen. Über 2.892 gemeinsame Handelstage tut er es nicht: Der Rest-Tages-Return des DAX nach dem größten FTSE-Vorsprung liegt bei −0,030 %, nach dem größten Rückstand bei +0,063 % — der Gradient zeigt in die falsche Richtung, kein Quintil erreicht |t| ≥ 2. Auch auf Tagesbasis über fünf Indizes gibt es keine Aufholbewegung.

GemessenRegime & Filter · 7 Min. Lesezeit

Fisher-Bias: ein brauchbares Tagesbild, ein nutzloser Trade-Filter

Ein Bias aus der Open-Lage relativ zur Pivot-Range (Fisher/ACD-Logik) sagt sehr gut, welches Vortagesextrem der Markt anläuft: bei ±2 zu 69 % gegen 37 % Basis. Als Trade-Auswahl bringt derselbe Bias nichts — MIT gegen GEGEN Δ = −0,001 R bei n = 38.260. Nach dem Anlauf ist die Information verbraucht: 50/50 in jedem Bias-Zustand.

Kein EdgeKerzenmuster · 8 Min. Lesezeit

Wie stark ist eine 1h-Pin-Bar — und was macht die „Aktivierung“ daraus?

12.949 mechanisch definierte 1h-Pin-Bars auf DAX, FTSE, NQ und DOW, gegen den Docht gehandelt: −0,049 R, dasselbe wie eine beliebige Kerze mit derselben Bracket-Geometrie. Auch am 12h-Extrem: −0,057 R. Erst der zweite 1h-Close jenseits des Pin-Extrems hebt das Ergebnis auf +0,009 R (n=4.558, t ≈ 4 gegen die Baseline) — real, aber nur kostendeckend. Der Grund: Die Aktivierung macht aus dem Reversal strukturell einen Break.

Kein EdgeKerzenmuster · 8 Min. Lesezeit

Fibonacci-Zonen als Prognose — schlagen sie einen Random Walk?

Erreicht der Preis nach einem aktivierten Doppelboden die 1,618-Extension, bevor er das Tief bricht? In 67 % von 26.795 Sequenzen auf DAX, FTSE, NQ und DOW — ein driftfreier Random Walk hätte es in 71 % getan (t = −13,5). Der Pullback-Einstieg auf 0,5 trifft zu 35,5 % gegen 34,8 % Random-Walk-Erwartung, +0,020 R. Und die Verteilung, wo Runs enden, hat in der 1,618–2,0-Zone keinen Buckel. Die Zonen prognostizieren nichts, was die Geometrie nicht schon vorgibt.

GemessenKerzenmuster · 7 Min. Lesezeit

Nach frühem Whipsaw den Tag sperren? Späte Breakouts werden dann besser

Die Intuition sagt: Hat ein frühes Setup den Tag als choppy entlarvt, sollte man die späteren aussetzen. Gemessen ist das Gegenteil wahr. Die späten Breakout-Setups der Session laufen nach einem frühen Whipsaw deutlich besser — US +0,024 → +0,335 R (t = +5,1), EU +0,111 → +0,533 R (t = +6,1). Ein Tages-Lockout hätte genau die besten Trades gestrichen.

Kein EdgeKerzenmuster · 7 Min. Lesezeit

Der zweite Break ist überall negativ

Bricht eine Referenz-Range erst nach oben und dann nach unten, ist der zweite Break in allen vier Breakout-Setups und beiden Marktgruppen negativ: US zwischen −0,071 und −0,377 R, EU zwischen −0,028 und −0,315 R. Nur der erste Break trägt den Edge. Wer beide Seiten handelt, kippt das US-Buch von +1.949 R auf −839 R.

GemessenDealer-Gamma · 8 Min. Lesezeit

Dealer-Gamma in der Praxis: Warum die meisten GEX-Karten am Spot kleben — und wie man Struktur von Tageswetter trennt

Gamma-Flip, Call-Wall, Put-Wall: fast jede frei verfügbare GEX-Karte mischt alle Verfälle in eine Zahl — und wird dadurch vom 0DTE-Gamma dominiert, das im Tagesverlauf physisch zerfällt. Eine Live-Dekomposition am NQ (10.06.2026): wie eine Call-Wall intraday 1.300 Punkte 'wandert', ohne dass sich eine einzige Position ändert, warum Intraday-Neuberechnung Repainting ist — und wie ein Drei-Schichten-Modell (Struktur 7–45 DTE, Nah-OI 0–5 DTE, 0DTE-Volumen) das Tageshoch auf den Punkt erklärte.

Edge bestätigtMarkt-Mechanik · 10 Min. Lesezeit

Der Monatsend-Effekt: ein Mechanismus-Edge durch das Validierungs-Gate

Der erste Edge der Serie, der nicht aus einem Kursmuster kommt, sondern aus einem Grund: erzwungene Teilnehmer (Zuflüsse, Fonds-Rebalancing) rund um den Monatswechsel. Cross-Asset getestet (DAX/FTSE/NQ/Dow, 2018–2026, netto Kosten). Die akkumulierte Rendite-Konzentration bricht unter sauberem Signifikanztest zusammen — aber der Trader-Frame zeigt das eigentlich Verwertbare: EOM-Tage sind 4/4-signifikant größere Bewegungstage (Extra-Bewegung an Open & Close), für 3/4 Märkte breakout-freundlicher. Eine Fallstudie darüber, wie der Mess-Frame über Fund oder Null entscheidet.

ReferenzVom Edge zum EA · 8 Min. Lesezeit

Methodik: Wie man einen Trading-Algorithmus ehrlich entwickelt — ein Referenz-Durchlauf

Das Vorgehens-Dokument der ganzen Serie: der komplette Workflow von der Idee bis zum MT5-Algo in fünf Phasen, illustriert am cross-asset 2.-Kerze-Durchlauf. Mit den Leitprinzipien, die echte von scheinbaren Edges trennen — und warum am Ende nur ein Markt übrig bleibt.

Edge bestätigtVom Edge zum EA · 11 Min. Lesezeit

Exit-Logik beim 2.-Kerze-Breakout: Lohnt es sich, den Stop zu bewegen?

Trailing, Break-Even, Teilgewinne, Multi-TP, Exit an Asia-/ONR-Kante — was bringt wirklich etwas? Cross-Asset-Auswertung (DAX, FTSE, Nasdaq, Dow) über ~2.090 Tage je Index, 37 Exit-Varianten mit Spread gerechnet gegen eine Referenzregel getestet.

Edge bestätigtVom Edge zum EA · 7 Min. Lesezeit

Der fertige Algorithmus: MT5-Expert-Advisor & Referenz-Backtest

Das validierte System als deploybarer MQL5-Algo — plus der echte MT5-Lauf gegen Buy-and-Hold und den perfekten Exit. NQ schlug Buy-and-Hold ~2× (bis Ende 2024), DAX ist tot. Und das ehrlichste Kapitel: Edge-Vergänglichkeit — der Backtest blieb grün, das echte Konto verlor ab 2025.

Edge bestätigtVom Edge zum EA · 5 Min. Lesezeit

Position-Sizing & Kelly: Wie viel Risiko auf den validierten Edge?

Phase 4 der Algo-Entwicklung — nur auf dem validierten Kern (NQ, DAX). Optimal-f (Kelly), Fractional Kelly, Vol-Targeting und Max-DD-Stop, gerechnet auf den Out-of-Sample-Parametern. Warum Voll-Kelly Selbstmord ist und Viertel-Kelly der Boden.

Edge bestätigtVom Edge zum EA · 7 Min. Lesezeit

Das Validierungs-Gate: Übersteht der 2.-Kerze-Edge Out-of-Sample, Walk-Forward & Monte-Carlo?

Das Härtetest-Paper: Out-of-Sample-Split, rollierender und anchored Walk-Forward, Monte-Carlo (Shuffle + Bootstrap) und Deflated-Sharpe auf dem finalen Regelwerk. Cross-Asset über ~2.090 Tage je Index, netto nach Spread. Nur ein Markt besteht.

GemessenEröffnungskerze · 7 Min. Lesezeit

DAX Pre-Market Reference-Candle — Ausbruchsverhalten nach Cash-Open

Wie weit bricht der DAX aus der 08:50–09:00-Referenzkerze aus? Eine statistische Auswertung über 2.070 Handelstage (2018–2026): Reichweite, Richtungswechsel, Timing, Offset und Asia-/Overnight-Sweeps — keine Strategie-Empfehlung, nur die Daten.

GemessenEröffnungskerze · 4 Min. Lesezeit

Reference-Candle-Break im Index-Vergleich — FTSE, Dow & Nasdaq

Lässt sich das DAX-Reference-Candle-Verhalten auf andere Indizes übertragen? Dieselbe Methodik auf FTSE 100, Dow Jones und Nasdaq 100 über ~2.090 Handelstage je Index — die Antwort ist konsistent.

Edge bestätigtVom Edge zum EA · 8 Min. Lesezeit

Trend-Tag-Detektion über die 2. Eröffnungskerze

Liefert die 2. 15-Minuten-Kerze nach Cash-Open einen tragfähigen Trend-Breakout? Cross-Asset-Auswertung (DAX, FTSE, Nasdaq, Dow) über ~2.090 Tage je Index — mit Trend-Verfolgung bis zum Tagesschluss statt Impuls-Messung.

GemessenEröffnungskerze · 5 Min. Lesezeit

Trend-Tag-Detektion über die 7. Eröffnungskerze

Liefert die 7. 15-Minuten-Kerze (~90 Min nach Open) ein tragfähiges Trend-Signal? Cross-Asset-Auswertung (DAX, FTSE, Nasdaq, Dow) über ~2.090 Tage je Index — direkt vergleichbar mit der 2. Kerze.

ReferenzGrundlagen · 9 Min. Lesezeit

KI im Trading: Revolution oder Buzzword?

Eine technische Analyse dessen, was Machine Learning im Trading wirklich leistet – und wo die Versprechen der Realität nicht standhalten.

ReferenzGrundlagen · 17 Min. Lesezeit

Von Backtest zu Live: Wissenschaftliche Validierung von Trading-Strategien

Wie unterscheidet man robuste Strategien von Zufallstreffern? Ein tiefer Einblick in die Methoden professioneller Quants – von den historischen Ursprüngen bis zur modernen Anwendung.

Offene Fragen

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  • In Arbeit

    Mechanismus-Edges nach dem Fresh Scan: Index-Stichtage im FTSE sind bestätigt, der Tokio-Fix läuft als vorregistrierter Vorwärtstest bis September 2027. Offen: Daten nach dem 5. Juni 2026 als frische, unberührte Probe für beide, dazu der Futures-Roll, den der Scan nicht abgedeckt hat.

  • Geplant

    Hybrid-Exit: Trailing-Stop bis +1 R, danach Gegenkerzen-Regel — die einzige Tür, die der Vergleich mechanischer Exit gegen Trailing offen gelassen hat.

  • Geplant

    Diskretionäre Level-Exits gegen den Trail: aus Journal-Daten (maximaler günstiger Kursverlauf je Trade) messen, ob der Hand-Ausstieg schlägt, was die mechanische Regel nicht schafft.

  • Idee

    NQ 15-Minuten-Kerze seit 2021: die einzige Zelle des Erste-Kerze-Tests mit |t| ≥ 2 — hält sie out-of-sample?

  • Idee

    Cross-Asset-Check: Gilt das 2./7.-Kerze-Trendmuster auch für Krypto und Einzelaktien?

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Eigene Frage einreichen

Eine Beobachtung aus dem eigenen Handel, eine Regel aus einem Video, eine Faustregel, der du nicht traust: Hier kannst du sie abgeben, mit Chart, Regelwerk oder Daten im Anhang. Gemessen wird nach derselben Methodik wie alles auf dieser Seite, und ein negatives Ergebnis wird genauso veröffentlicht wie ein positives.

Ehrliche Erwartung: Es gibt keine Zusage auf Bearbeitung und keinen Termin. Was gemessen wird, entscheidet sich danach, ob die Frage falsifizierbar formuliert ist und ob die Daten dafür vorliegen. Wer ein verbindliches Verdikt zu einem Datum braucht, nimmt die Strategie-Validierung als Auftrag.

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